Psychische Gesundheit
Mitarbeiter, die sich körperlich wohl und seelisch ausgeglichen fühlen, sind das Rückgrat eines erfolgreichen Unternehmens. In unseren Artikel finden Sie Tipps zur Prävention oder Vermeidung vom arbeitsbedingten Stress.
Thema

43 % der Berufstätigen fühlen sich laut der forsa-Umfrage 2024 häufig oder sehr häufig gestresst. Lediglich 14 % geben an, sich nie gestresst zu fühlen. Dauerhafte Belastungen können zu Erschöpfung, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Ängsten und Rückenschmerzen führen. Psychische Erkrankungen waren 2023 laut IDW der dritthäufigste Grund für Arbeitsunfähigkeitstage, mit einer durchschnittlichen Dauer von 37,9 Tagen. Diese Zahlen verdeutlichen den erheblichen Einfluss von Stress auf die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit.
Unsere Artikel unterstützen Sie dabei, den Herausforderungen des Arbeitsstresses erfolgreich zu begegnen und stressbedingte Symptome wie Burn-out zu vermeiden. Wir bieten Ihnen praxisnahe Tipps und Strategien, um Stressverursacher wie die Always-on-Kultur zu reduzieren und ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Digitalisierung, Wandel und mentale Gesundheit
In den letzten Jahren haben die psychischen Belastungen der Mitarbeitenden im Mittelstand deutlich zugenommen. Laut einer Studie der ias-Gruppe von 2024, bestätigen 48,2 % der Führungskräfte diesen Trend. Digitalisierung und permanenter Wandel erfordern immer mehr Flexibilität und das Bewältigen komplexer Aufgaben, was viele Beschäftigte unter Druck setzt. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben stellt wachsende Herausforderungen dar. Diese Stressbelastung kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen wie Burn-out und Depressionen führen und die Leistungsfähigkeit mindern.
Die ias-Gruppe bietet innovative Lösungen zur Stärkung der Resilienz und zur Förderung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Gute Führungskräfte beugen vor
Führungskräfte sind besonders gefragt, mögliche Anzeichen für psychische Belastungen zu erkennen und ihren Mitarbeitern frühzeitig Unterstützung zu signalisieren. So kann die psychische Gesundheit der Mitarbeiter gefördert, erhalten oder wieder hergestellt werden. Die Fürsorge des Vorgesetzten für das Wohlergehen seiner Mitarbeiter ist keine Kür, sondern Pflicht.

Was sind die Anzeichen für psychische Belastung?
- Schmerzen
Der Mitarbeiter klagt über anhaltende körperliche Beschwerden oder Schmerzen, für die auch der behandelnde Arzt keine Erklärung findet (z. B. Magen- Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen). - Rückzug
Der Mitarbeiter zieht sich auffallend zurück, wirkt zunehmend unsicher. - Überstunden
Ohne, dass es angeordnet wäre, absolviert der Mitarbeiter häufig Überstunden oder überlange Arbeitszeiten, mitunter auch abends und an Wochenenden. - Gereiztheit
Zunehmend reagiert Ihr Mitarbeiter gereizt, ungeduldig und sogar ungehalten – er fährt schnell „aus der Haut“. - Pessimismus
Der Mitarbeiter sieht alles schwarz und äußert dies auch, er beteiligt sich jedoch nicht daran, Lösungen zu entwickeln.
- Müdigkeit
Der Mitarbeiter wirkt ständig übermüdet, antriebslos. Er sieht „gerädert“ aus. Sein Äußeres wirkt möglicherweise nachlässig oder sogar ungepflegt.
- Verspätung
Der Mitarbeiter erscheint immer öfter verspätet am Arbeitsplatz. - Fehleranfälligkeit
Der Mitarbeiter wirkt fahrig und unkonzentriert. Er ist vergesslich und unzuverlässig. Das Arbeitsergebnis ist häufig fehlerhaft. - Geringes Arbeitstempo
Der Mitarbeiter erledigt die Arbeit ungewöhnlich langsam. Dadurch kann er gesetzte Termine häufig nicht einhalten. - Krankmeldung
Der Mitarbeiter meldet sich häufig krank.
Aufgepasst
Nicht immer lassen sich die hier aufgeführten Anzeichen auf eine psychische Belastungssituation zurückführen. Doch gerade, wenn sich das Verhalten eines Mitarbeiters stark verändert und Sie mehrere der oben aufgeführten Punkte beobachten können, sollten Sie behutsam die nächsten Schritte einleiten.